Chiesa madonna concedi
grazia
Bei Streifzügen auf dem
Land trifft man oft freundliche und einfache Menschen mit Pickel und Hacke im
Weinbau arbeitend. Jeder Gruss wird abgenommen, kaum erwartet man einen
Touristen fernab der grossen Badestrände.
Aber nicht nur das: Dass die archaisch aussehenden Trulli einen besonderen
Reiz ausüben, fällt jedem, der dieses Land durchreist, auf. Seltener und damit
weniger bekannt sind die religiösen Refugien dieser tief religiösen Landleute.
Auf die Chiesa madonna concedi grazia stiess ich den auch eher zufällig auf
einem dieser Streifzüge durch das Weinanbaugebiet rund um Manduria. Die Kapelle
stammt aus dem 18. Jahrhundert. Für unsere Begriffe ist leider vieles sehr
verkitscht. Dennoch ist die Ruhe und der Charme des kleinen Vorhofes hinreissend
und lädt zum Verweilen.
Hinreissende Ruhe und Charme...
Schlichte Fassade, verwitterte Figuren...
Verkitschte Madonna...
...treibt den Besucher in den Innenhof