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"Unsere Stadt": Manduria

Manduria ist unsere Stadt: Es ist die Stadt, wo wir in allernächster Nähe das pulsierende Leben einer süditalienischen Stadt erleben können: Auf dem Markt jeden Dienstag, am Abend auf der Piazza beim Flanieren.
Aber während der Siesta herrscht Totenstille in allen Gassen. Die Hitze treibt die Menschen in die Häuser. Die Arbeit ist eingestellt, der Verlehr versiegt buchstäblich unter der Sonne.
Und dann nach 18 Uhr (die Sonne steht tief und verleiht selbst den verfallenen Fassaden einen goldenen Glanz) erscheinen die Männer an ihren gewohnten Plätzen zum täglichen Schwatz: Auf der Piazza, vor der Chiesa, überall in Gruppen palavernd das Geschehen verfolgend.
Manduria ist übrigens mit dem Bus (Haltestelle 400 m vor unserem Haus) bestens erreichbar.
Warum nicht mal einen Abendausgang in diese reizvolle Stadt und in einer stilvollen Osteria sich ein Abendessen genehmigen?

    

Renaissance-Palazzo: Dreh und Angelpunkt der Stadt

   

Glockenturm - ein weiteres Wahrzeichen Mandurias

    Auf dem Weg zum Abendschwatz

   
Palazzo Imperiali und der obligate Schwatz ab dem Fahrrad                                   Abendessen in einer Osteria...

     
Chiesa San Leonardo (1702) und der tägliche Schwatz auf der Kirchentreppe

   

Siestastimmung...

     

Hausfassade bei der Piazza                                               Wäsche an der Frühlingssonne

     

Manduria ist auch die Stadt, wo Kulturen verschiedenster Epochen Zeugnis einer bewegten Vergangenheit ablegen.

   

Manduria war eine bedeutende Stadt der messapischen Dodecapolis und hatte drei Ringe von megalitischen Mauern, von denen einige Überreste zu besichtigen sind. Manduria war ein ungezähmter Feind des hellenistischen Tarents; wurde von Rom einverleibt und im Jahre 547 nach Christus zerstört.

Pliniano.JPG (18332 Byte)    Plin.JPG (8316 Byte)

Noch berühmter ist die Pliniusquelle, deren Wasserspiegel immer unveränderlich ist
(Linus der Ältere erinnerte daran unter dem Namen "Lacus Manduria").

Die Fassade der romanischen Kathedrale zeigt eine grosse Rosette und ein Portal aus dem Jahre 1500, das in seiner Mischung aus Gotik und Renaissance ein wahres Meisterwerk der Kunst ist.

San Pietro in M.JPG (5750 Byte)   

Ein Kleinod ist die Chiesa San Pietro in Manduria mit herrlichen Freskenmalereien aus dem 6. Jahrhundert.

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Kuno Blaser: Mail:  red.blas@ggs.ch  

Telefon 062 396 24 03 oder 076 391 47 56
(Für Anrufer aus dem Ausland: 0041 62 396 24 03 bzw. 0041 76 391 47 56)