Torre Colimena
Wer in San Pietro Ferien macht, fällt der mittelalterliche Turm von Torre Colimena auf. Er weckt die Neugierde:
Was gibt es hier zu sehen? Wer sich dann aufmacht, wird nicht enttäuscht und
erlebt die kleinen Freuden von Ferien an einem abgelegenen Ort. Die kleinen
Dinge abseits der grossen Strasse, abseits des hektischen Lebens lassen das
Gefühl aufkommen: "Ja, ich bin in den Ferien und habe Ferien!"
Auf dem Weg zu Torre Colimena, einer kleinen Radtour von 3 Kilometern,
begegnet man vielen Überraschungen. Auf der Anfahrt ein Bunker aus dem 2.
Weltkrieg, der zeigt, dass selbst hier die Menschen vom Krieg nicht verschont
blieben. Spätestens beim kleinen Salzsee (der Saline) steigt man neugierig vom
Fahrrad, um dem Treiben der Rastvögel zuzusehen. Eine Reihe kleiner Restaurants,
ein kleiner Fischerhafen, ein Fischmarkt, das alles macht Torre Colimena zu
einer kleinen interessanten Ortschaft. In den letzten Jahren bemühte man sich,
den kleinen Ort attraktiver für den Tourismus zu machen. Gehstege und
Palmenalleen sind entstanden. Hoffentlich bleibt es bei dem. offenbar finden
zunehmend auch Einheimische Gefallen an den kleinen Restaurants am Meer. Wo
beispielsweise früher an einem Sonnag im Februar Totenstille herrschte, lassen
jetzt zur gleichen Zeit überfüllte Parkplätze erahnen, dass man hier wohl ganz
gut essen kann! Trotzdem: Dreh- und Angelpunkt (für das Auge)
bleibt der majestätische Turm von Torre Colimena!
Und was viele nicht wissen: Es enthält unter der Obhut der "Associazione
Nazionale Amici della Ceramica" ein interessantes Museum über einheimische
Keramik. (Siehe Link: Associazione Amici)
Dreh- und Angelpunkt!
Bemühungen, den Ort attraktiv zu machen...
Beliebtes Lokale...
... führen zu Parkplatzmangel am Sonntag

GeschichtsträchtigerTorre: Ein imposanter Bau und Wahrzeichen des Ortes
Neuere Geschichte: Überbleibsel des 2. Welkrieges bei
Torre Colimena
Torre Colimena von der Rückseite
Saline von Torre Colimena mit Einstieg zum Meer

Ja, ich bin in den Ferien und ich
habe Ferien...
(Fotos Peter Kuhn, Aarau und Kuno Blaser, Oensingen)