Ferien in Apulien

Familienferien in Apulien am Ionischen Meer

Vacanze in Puglia

Ferienhäuser in San Pietro in Bevagna  (Apulien-Region Taranto-Manduria)

Eine Empfehlung für Bade- und Kulturferien 2020 von Mai bis November! Die Wassertemperatur liegt Ende Oktober immer noch bei 22 Grad Celsius.

Auf in einen verlängerten Sommer !

Strand von San Pietro: Eine Einladung für die neue Saison 2020

                   (Foto Peter Kuhn, siehe www.kunst-kunsthandwerk.ch)

Das Hinterland von San Pietro in Bevagna: Ein wahres Geschichtsbuch...

Eine kleine Ausfahrt mit dem "Cinquecento" um San Pietro in Bevagna gefällig?

Ferienort San Pietro in Bevagna (Taranto)

Unsere Ferienhausangebote

Bei meinen eigenen Häusern, dem Casa Kuno und dem Torre, können Sie bloss mit der Handtasche in die Ferien kommen. Die beiden Häuser beinhalten alles, was man für Ferien am Meer benötigt - sogar Fahrräder!

Meerferien pur

Wie man San Pietro in Bevagna erreicht

Mit dem Auto, mit der Bahn, mit dem Flugzeug (alles ist dank Abholdienst möglich).

Puglia - am "Absatz des Stiefels" gelegen...


Weine aus Manduria

Ferien in San Pietro heisst: Ferien bei Manduria, mitten im vorzüglichen Weingebiet des "Primitivo di Manduria". Über die Ferien hinaus können wir Ihnen dank Insiderkenntnissen die besten Tropfen besorgen...

Ausflüge

Sie profitieren von unseren 30 jährigen Erfahrungen vor Ort. Wir wissen, wohin man geht...

Was San Pietro in B.  ist...

San Pietro in Bevagna ist ein idealer Badeort! San Pietro ist zwar nicht ein romantisches Fischerdorf, dafür

besitzt San Pietro einer der schönsten Strände Süditaliens - frei zugänglich und unverbaut!


Immobilien

Der Immobilienmarkt schreibt in San Pietro in Bevagna seine eigenen Geschichten.

Ein Kauf muss gut überlegt und geplant sein. 

Genau hinschauen, von weitem sieht manches auch gar romantisch aus!

 

Gedanken zum Ausklingen der Saison 2019

Der Sommer 2019 ist auch hier im Golf von Tarent am Ionischen Meer Geschichte. 

Nach diesem Sonntag (15.09.) wird abgebaut, was man erst im Juni noch errichtete: Die Strandbar! 
Alles, was nicht nagelfest ist, muss vor dem Winter weggeräumt und an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, ansonsten droht es noch vor Weihnachten den Besitzer auf Nimmerwiedersehen zu wechseln. Das ist die andere Seite meines “Bella Italia”.
Weniger muss man sich um das Relikt des 2. Weltkrieges, einen Bunker sorgen. Zwar ist er im Laufe der 90 Jahre etwas in Schieflage geraten, aber er verbleibt unverrückt an einst strategisch wichtiger Stelle. Dem herumliegenden Unrat nach gemessen: leere Bier- und Spirituosenflaschen, leere Zigarettenschachteln, Zigarettenstummeln zu hauf, Spritzen und sonst noch alles, was eine heruntergekommene Spezies unserer Gesellschaft zurücklässt, scheint es ein vielbesuchter Ort zu sein. Ich bemühte mich durch den heissen Sand, um mir dort oben einige Gedanken und Überlegungen anzustellen, halt nicht bereit, es bei einer oberflächlichen Betrachtung sein zu lassen. 
Was müssten die deutschen Landser denken, wenn sie sehen könnten, was hier geworden ist? Sie, die einst in einem sinnlosen Krieg ihrer Familien und Kindern entrissen, in langen und langweiligen Monaten des Jahres 1943 stundenlang durch Betonschlitze beobachtend der Alliierten harten, die eine Invasion versuchen könnten. Ihr General Albert Kesselring (1946 als Kriegsverbrecher in Nürnberg zum Tode verurteilt), zugegebenermassen ein gewiefter Stratege, hatte mit den noch begrenzt zur Verfügung stehenden Mitteln ein Abwehrdispositiv errichtet, das sich äusserst wirksam erweisen sollte und den Amerikanern und Engländern grosse Verluste zufügte. 
Wer an dieser Stelle zum Einsatz kam, hatte insofern Glück, weil die Invasion und die damit verbundenen Kriegshandlungen vorallem in Salerno bei Napoli erfolgten. Die Engländer schlugen 30 Kilometer nördlich dieser Stelle, in Taranto zu. Ab diesem Bunker fiel wohl kein Schuss. Der Munitionsvorrat blieb liegen. Wie eine Parodie zum damaligen Geschehen empfand ich die unerträglich wertlosen grünen Kugeln im “Super Poly”, mit welchen heute versucht wird, den Kindern den Kopf zu verdrehen, um den Touristen 2 € aus der Tasche zu ziehen. 
Über den Wert ihres Einsatzes im Kriege müssten sich die damals an diesem Frontabschnitt Beteiligten hinterfragen. Schätzungen zufolge starben zwischen September 1943 und Mai 1945 über 60’000 allierte und 50’000 deutsche Soldaten in Italien. 
Mit ungefähr 320’000 alliierten und über 330’000 deutschen Toten, Verwundeten oder Vermissten, war Italien einer der verlustreichsten Kriegsschauplätze in Westeuropa überhaupt.
Die Frage nach dem Sinn seiner Kriege könnte sich schliesslich auch einer der mächtigsten Herrscher Europas, König Karl V stellen (1500- 1558). Dreht man sich im Bunker des 2. Weltkrieges um 180 Grad, erblickt man einen Turm einer ausgedehnten Abwehranlage, die er einst im Kampf gegen osmanische Eindringlinge errichtete. 
Man könne aus der Geschichte lernen, ist eine vielgehörte Parole. 
Nur fragt sich halt, was man lernen will. 
Zwischen Karl V und Benito Mussolini (mit dessen Einverständnis letztlich dieser Bunker errichtet wurde), liegen 400 vermeintlich lehrreiche Jahre. 
Heute noch wünschten sich viele Süditaliener Mussolini zurück. 
Das hat seine tiefen Gründe, die viele Analysten im Norden, weit weg vom hiesigen Geschehen, nie verstehen werden.